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Super Pang / Super Buster Brothers

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Reviewautor: Ark
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Genre: Andere, Puzzle
Größe: 4 MBit
Vertrieben von: Capcom
Entwickler: Capcom
Spieler: 1
Level: 40
Schwierigkeitsgrade: einfach bis mittelschwer
Features: -

Platzende Blasen
Nein nein, mein Titel hier soll nicht auf medizinische Notfälle hindeuten, die eintreten könnten, wenn man lange Zeit nicht auf‘s Klo kann, sondern auf das eigentliche Spielprinzip. Denn wie so oft hat auch Super Pang (oder Super Buster Brothers, wie das Spiel in den USA heißt) seinen Ursprung aus den Arcade-Hallen, wo viele Spiele eher noch ein einfaches Gameplay hatten, manche allerdings damit sogar ein gewisses Suchtpotential aufweisen konnten, wie zum Beispiel Pac-Man.

In Super Pang dagegen hat man ebenfalls keine richtige Story und hat auch keine scrollende Bildschirme, sondern muss in einem einzigen Bildschirm umherhüpfende Blasen abschießen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man zu Beginn nur einen Pfeil hat, der nur dann erneut abgeschossen werden kann, wenn man eine Blase trifft oder der Pfeil oben aus dem Bildschirm davonfliegt. Dadurch sollte man nicht wild um sich schießen, da man sonst schnell von den Blasen getroffen werden könnte. Zuviel überlegen sollte man aber auch nicht, da jedes Level in einer bestimmten Zeit abgeschlossen werden muss. Zum Glück muss man die Blasen aber nicht direkt mit dem Geschoss treffen, da jeder Pfeil einen seilartigen Schweif mit sich zieht, bei dessen Kontakt die Blasen ebenfalls platzen.

Die Blasen haben dabei unterschiedliche Größen und teilen sich nach Beschuss in zwei kleinere Blasen. Je größer die Blase ist, desto mehr kann sie sich teilen. Da macht es Sinn, immer die nächstkleineren Blasen zuerst abzuschießen, da sonst auf dem Bildschirm schnell sehr viele Mini-Blasen umherschwirren können, denen man dann kaum noch ausweichen kann. Außerdem gibt es Plattformen und Leiter, die eine zusätzliche Herausforderung, aber manchmal auch eine Ausweichmöglichkeit darstellen können. Abschießbare Steine können Power Ups wie Leben, Zeit-Boni oder Waffenupgrades fallen lassen, die ein Level einfacher gestalten können.

Einmal um die Welt
Das Spiel hat zwei Modi: Das erste ist der Tour-Mode, wo man zu verschiedenen Ländern reist und dort die Blasen abschießt. Dabei sieht man im Hintergrund ein Länderspezifisches Bild sowie eine mehr oder weniger passende Musik. Insgesamt spielt man so in 40 verschiedenen Level, deren Levelaufbau je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad geringfügig unterschiedlich sind.

Der zweite Modus ist der Panik-Modus, wo man mit drei Leben versuchen muss, soweit wie möglich zu kommen. Hier tauchen ständig Blasen auf, und hat man eine bestimmte Anzahl von denen abgeschossen, kommt man ein Level weiter ohne dass das Spiel unterbrochen wird, etwa ähnlich wie Tetris, bei der auch die Level nach einer bestimmten Anzahl von gelöschten Reihen sich erhöhen. Hier gibt es insgesamt 99 Level zu bestehen. Im Panik-Modus gibt es keine Leitern, Plattformen oder sonstige Hindernisse. Der ganze Bildschirm ist leer bis auf die Hintergrundbilder, die sich je nach erreichtem Level ändern.

Allgemein betrachtet ist das Spiel ganz nett gemacht, kann aber auf Dauer auch ein wenig eintönig wirken. Schließlich spielt man immer nur auf einem Bildschirm, dessen Aufbau mit Leitern und Plattformen sich halt in jedem Level etwas ändert. Aber Puzzlespiele sind nun einmal so und wer sich damit anfreunden kann, der wird seinen Spaß mit dem Spiel haben.

Schade ist, dass die SNES Version im Gegensatz zur Arcade-Version keinen kooperativen Zweispielermodus hat.

Besonderes:
Hat zwei Modi, einmal das Hauptspiel und einmal eine Art Endlosmodus.

BEWERTUNG

Grafik:
Die Grafik ist sicher keine Augenweide, aber reicht für diese Art von einem Puzzlespiel völlig aus. Außerdem bietet sie viele Hintergrundbilder, die sehr gut aussehen.

Sound:
Die Soundeffekte sind klar, haben aber wenig Variation.

Musik:
Die Musik ist okay. Die einzelnen Musikstücke sind teilweise länderspezifisch im Tour-Modus, was musikalisch ein wenig für Abwechslung sorgt.

Gameplay:
Die Steuerung ist recht einfach, genauso wie das Gameplay. Allerdings kann das Spiel schnell knifflig werden, wenn man wild um sich schießt, vor allem, weil auch die Spielfigur sich ein Ticken zu langsam zu bewegen scheint.

Dauerspaß:
Für Fans von Geschicklichkeitsspielen kann das Spiel viel Spaß machen, da es mal etwas anderes als Tetris und Ähnliches ist, aber für alle, die lieber Actionspiele oder Jump‘N Runs zocken, wird das Spiel nicht lange Unterhaltung bieten.
Schade ist, dass der Tour-Modus keine Passwörter hat und man die 40 Level immer von vorne beginnen muss, sollte man nicht weiterkommen oder das Spiel beenden müssen.

Fazit:
Super Pang ist ganz okay. Er wird so manchen sicher gefallen, vor allem Fans von Knobel- und Puzzle- sowie Geschicklichkeitsspielen. Andere können mal einen Blick riskieren, aber sehr viel hat das Spiel nicht zu bieten, um lange beschäftigen zu können.

Grafik: 7
Sound: 7
Musik: 7
Gameplay: 6
Dauerspaß: 6
Gesamtwertung 6.5